Der Computer hat das Denken längst infiziert: Projektionen von Denkprozessen auf den 'Schirm', Simulationstechniken, Visualisierungen und Dramatisierungen von Datendarstellungen, machen den Bildschirm als virtuelle Oberfläche selbst zum bevorzugten Ort des Denkens: on screen thinking.
Hyperdokumente sind im Gegensatz zu Büchern keine medial begrenzten und festgeschriebenen Objekte zum Lesen, Sammeln, Katalogisieren, Kommentieren und Interpretieren, sondern frei gestaltbare Interfaces: Prozessoren, mittels derer Gedankenobjekte in unterschiedlichen Darstellungsweisen (Text, Bild, Ton, Animation) produziert, verknüpft und verteilt werden können.
Alles kann mit allem verbunden werden. Die vernetzten Bildschirme können als Fortführung der Utopie eines Universums, das andere die Bibliothek nennen, gesehen werden, als ęproduktive Bücherę:


INDEX Bild-Schirm-Denken

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